Ganztagsschulverband e.V.
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Bildungsgerechtigkeit – die Zeit drängt

Gerne geben wir den folgenden Aufruf der Initiative für mehr Bildungsgerechtigkeit weiter. Bis zum 23. April 2018 können Sie sich noch engagieren, indem Sie den Aufruf unterzeichnen.

Die Initiative für Bildungsgerechtigkeit, initiiert von A. v. d. Groeben, H. Brügelmann, H. Meyer, S. Thurn, hat eine Petiton gestartet, die jetzt im Abschluss ist.

Sofern Sie nach Prüfung den Zielen zustimmen können, dürfen Sie gerne unterzeichnen und weiter dafür werben. Die Links für Information nachfolgend: 
http://bildungsrat-fuer-bildungsgerechtigkeit.de/bildungsgerechtigkeit/
http://bildungsrat-fuer-bildungsgerechtigkeit.de/der-weg-zur-petiton/


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Über den Tellerrand geschaut: Ganztagsschulen in aller Welt

Bad Rodach, 27. Februar 2018. Schule von 8 bis 13 Uhr? Was in Deutschland nach wie vor Standard ist, gilt in vielen anderen Ländern schon lange als Auslaufmodell. Ganztagsschulen sind in Europa ebenso wie in Asien oder Amerika an der Tagesordnung. Wenn es nach den Eltern schulpflichtiger Kinder ginge, wäre das in Deutschland auch der Fall: 72 Prozent wünschen sich laut der aktuellen 4. JAKO-O Bildungsstudie* einen Ganztagsschulplatz für ihr Kind, aber nur 47 Prozent der befragten Eltern haben aktuell tatsächlich einen solchen Platz


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Pressemeldung zu den Koalitionsverhandlungen vom 25.01.2018

Jetzt in Kraft: Koalitionsvertrag 2018

Koalitionsverhandlungen müssen Ganztagsschulen voran bringen

 

Hofheim. Gute Bildung von Anfang an ist das wichtigste Mittel zur Bekämpfung von Armut, sozialer Spaltung und gegen undemokratische Tendenzen. Gleichberechtigte Teilhabe und gerechte Bildungschancen für alle sind ohne eine gute Bildung nicht möglich.


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Neue Studie der Bertelsmann Stiftung 17.10.2017

Gute Ganztagsschule für alle

Der Ganztagsschulausbau kommt weiter voran. Aber noch längst haben nicht alle Kinder in Deutschland die Chance auf einen Platz in einer guten Ganztagsschule. Die Bertelsmann Stiftung hat berechnet, was ein flächendeckender und qualitativer Ausbau kostet. Bund, Länder und Kommunen können den erforderlichen Ausbau bewältigen, aber nur gemeinsam.


			

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Bildungsmonitor 2017 untermauert Forderungen des Ganztagsschulverbandes

In seinem lesenswerten „Bildungsmonitor“ mit Datum vom 17. August 2017 stellt das Institut der deutschen Wirtschaft (Köln) Studien und Daten aus Erhebungen der vergangenen Jahre zu einem vernichtenden Urteil über die Bildungspolitik zusammen. Insbesondere die große Lücke zwischen den bundes- und landespolitisch immer wieder formulierten Intentionen und den in der Realität weiter enorm verbesserungsbedürftigen individuellen und regionalen Bildungschancen wird hier sehr deutlich. So fordert das DIW allein für den Ganztagsausbau jährlich 2,7 Mrd Euro mehr einzusetzen. Im Einzelnen entnehmen wir dem Bericht u. a. folgende vordringlichen Aufgaben:

  1. Der weitere Ausbau der Förderstruktur in Form von Ganztagsschulen (Alleinerziehende / Bildungsarmut im Blick) muss zügig erfolgen,
  2. die gebundene Ganztagsschule als bessere Alternative sollte institutionalisiert werden (insbesondere für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund und mit geringeren sozioökonomischen Status notwendig),
  3. bundeseinheitliche Standards für Ganztagsschulen sind zu definieren,
  4. der Ausbau der Ganztagsschulen ist so zu steuern, dass überall die außerschulische Betreuung immer an 5 Tagen möglich ist,
  5. der Ausbau rhythmisierter Ganztagsschulen ist zu favorisieren und
  6. die Ganztagspädagogik muss in die Lehreraus- und -weiterbildung einbezogen werden.

Den kompletten Bericht erhalten Sie hier

Wahlprüfsteine des Ganztagsschulverbandes zur Bundestagswahl 2017 - 22.06.2017


Der Ganztagsschulverband will es wissen – 6 Fragen zum Thema Ganztagsschulen


Vollständigen Text als PDF herunterladen


Rechtzeitig vor der Bundestagswahl 2017 hat der Ganztagsschulverband Wahlprüfsteine in einem Fragenkatalog erstellt und ihn an die im Bundestag vertretenden Parteien CDU/CSU, SPD; Die Grünen, Die Linke und an die FDP geschickt. Die Fragen beziehen sich auf die Bereiche „Ganztagsschulentwicklung, Bildungsqualität und Bildungsfinanzierung. Der Ganztagsschulverband möchte damit den Ganztagsschulen und allen interessierten Personen und Gruppen in Deutschland übersichtlich darstellen, wie die Parteien, die in der nächsten Legislaturperiode möglicherweise die Regierungsverantwortung übernehmen, das für die Zukunft unseres Landes so wichtige Thema „Ganztagsschule“ vorantreiben wollen. Wer Ganztagsschule will, muss Ganztagsschule wählen!


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Prognosstudie vom 31.07.2017 bestätigt fehlende Betreuungsplätze

Im Auftrag des Bundesfamilienministeriums ermittelte Prognos die Zahl der fehlenden Betreuungsplätze für Kinder im Grundschulalter. Danach gibt es für 44 Prozent aller Grundschulkinder kein Betreuungsangebot nach dem Schulschluss. Auch von den Eltern, deren Grundschulkinder zurzeit schon nach dem Unterricht betreut werden, geben in einer Studie im Auftrag des Bundesfamilienministeriums 18 Prozent an, dass das Angebot nicht ausreichend sei. Insgesamt bezifferten die Forscher den Bedarf auf 280.000 Plätze ausschließlich für Kinder, die bisher kein Angebot haben. Für 275.000 weitere Kinder werde ein erweitertes Angebot benötigt. Somit fehle eine Ganztagsbetreuung für 550.000 Grundschulkinder.


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4. JAKO-O Bildungsstudie am 22.06.2017 veröffentlcht

Die „4. JAKO-O Bildungsstudie 2017“ mit dem Untertitel „Eltern beurteilen Schule in Deutschland“ zeigt einmal mehr, dass es aus Elternsicht zwar Fortschritte in Bezug auf Ganztagsschulen gibt, aber noch viel zu tun bleibt. Nach wie vor gebe es Deutschland einen viel zu hohen Zusammenhang zwischen Herkunft und Schulerfolg, so  Prof. em. Dr. Klaus-Jürgen Tillmann von der Universität Bielefeld und der Ausbau von Ganztagsschulen sei ein wesentliches Element im Kampf um mehr Bildungsgerechtigkeit. Mit 72 % wünschten sich fast drei Viertel der Eltern eine Ganztagsschule für ihr Kind (2014: 70 %). Tatsächlich einen Ganztagsschulplatz haben derzeit jedoch nur 47 % (2014: 39 %). Hier zeige sich eine deutliche Diskrepanz zwischen Elternwunsch und Realität, so Klaus-Jürgen Tillmann. Außerdem sehen Eltern bei den gegenwärtigen Ganztagsschulen teilweise erhebliche Qualitätsdefizite. Zum Beispiel bei der individuellen Förderung, der Hausaufgabenbetreuung, den Gesprächen zwischen Eltern und Pädagogen oder der Verknüpfung von Unterricht und außerunterrichtlichen Angeboten. Das Ergebnis mache deutlich, dass es nicht nur darum gehe, das Angebot an Ganztagsschulen weiter kräftig auszubauen, sondern auch ihre pädagogische Qualität zu verbessern.  


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Interview mit Rolf Richter, Vorsitzender des Ganztagsschulverbandes, 21.6.2017

Laura Millmann von News4teachers führte ein Interview mit dem Vorsitzenden des Ganztagsschulverbandes.

Hier können Sie das ganze Interview und mehr Nachrichten zur Ganztagsschule in News4teachers lesen.

Um Frauen Karrieren zu ermöglichen: Wirtschaft fordert Rechtsanspruch auf Ganztagsschulplatz

17. Mai 2016

BERLIN. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) fordert für Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Ganztagsschulplatz. Dies ist aus Sicht der Organisation wichtiger als eine gesetzliche Regelung zur Angleichung der Löhne von Frauen und Männern. «Kein normaler Chef zahlt einer Frau absichtlich weniger als einem männlichen Kollegen. Das ist Quatsch», sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer der «Bild»-Zeitung . «Unterschiede entstehen, weil Frauen lange Babypausen haben und danach Teilzeit arbeiten. Hier müssen wir ansetzen: Der Staat muss dafür sorgen, dass Eltern die Möglichkeit bekommen, ihr Kind auf eine Ganztagsschule zu bringen. Da brauchen wir einen Rechtsanspruch.» dpa

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