Aktuelles aus Berlin
- Die Stellungnahme vom 09. Mai 2004 des AK Gemeinsame Erziehung von behinderten und nichtbehinderten Kindern und Jugendlichen zur Berliner Ganztagsschulentwicklung können Sie als PDF downloaden.
- Ganztagsschulprogramm des Landes Berlin vom Oktober 2003
Überblick über den Stand der Ganztagsschulentwicklung
- Rahmenbedingungen für die Einrichtung und den Betrieb von Ganztagsschulen die 1996 durch eine Novellierung der „Gesamtschulordnung“ neu gefasst wurden:
- Ganztagsschulen in der offenen und gebundenen Form möglich,
- zusätzliche Angebote definiert als Kerngruppenzeit, Schülerarbeitsstunden, Arbeitsgemeinschaften, außerunterrichtliche Zeiten, Essenszeiten,
- Dauer der Stundeneinheiten (45 oder 50 Min.),
- Hausaufgabenregelung.
- Versorgungsgrad
- Nach der Statistik der Kultusministerkonferenz (KMK) arbeiteten 313 allgemein bildende Schulen im Schuljahr 2002/03 als Ganztagsschulen. 69.023 Schülerinnen und Schüler nahmen am Ganztagsbetrieb teil. Das entsprach einem Anteil in Höhe von 21,9%. Der sehr hohe Versorgungsgrad resultiert u. a. auch daraus, dass die Grund- und Sonderschulen im ehemaligen Ostteil der Stadt (Schulen mit Hort) zu offenen Ganztagsschulen erklärt worden sind (und es nach der Definition der KMK auch sind).
- Nach der Statistik der Kultusministerkonferenz (KMK) arbeiteten 313 allgemein bildende Schulen im Schuljahr 2002/03 als Ganztagsschulen. 69.023 Schülerinnen und Schüler nahmen am Ganztagsbetrieb teil. Das entsprach einem Anteil in Höhe von 21,9%. Der sehr hohe Versorgungsgrad resultiert u. a. auch daraus, dass die Grund- und Sonderschulen im ehemaligen Ostteil der Stadt (Schulen mit Hort) zu offenen Ganztagsschulen erklärt worden sind (und es nach der Definition der KMK auch sind).
- Aktuelle Tendenzen
- Das Ganztagsschulprogramm des Landes Berlin sieht mit Hilfe von Mitteln des IZBB des Bundes den Ausbau von offenen Ganztagsgrundschulen durch Verlagerung der Hortangebote an die Schulen und die Einrichtung von 30 Ganztagsschulen in gebundener Form vorrangig in sozial schwierigen Gebieten vor. Es definiert pädagogische Anforderungen für den gebundenen Ganztagsbetrieb und räumliche Voraussetzungen. Es sollen Synergieeffekte erzielt werden durch die Einbeziehung der Projekte „Computer in die Schulen“, „Grün macht Schule“, „Gesunde Ernährung“ sowie durch die Öffnung der Schule ins Umfeld mit Hilfe von Kooperationen mit Sportvereinen, Bibliothe-ken, Schriftstellern, freie Träger und Musikschulen.
- Darüber hinaus sollen die Grundschulen im Westteil zu verlässlichen Halbtagsgrundschulen weiterentwickelt und die schrittweise Verknüpfung mit dem offenen Ganztagsbetrieb zu einem einheitlichen Angebot in der ganzen Stadt werden.
- Das Ganztagsschulprogramm des Landes Berlin sieht mit Hilfe von Mitteln des IZBB des Bundes den Ausbau von offenen Ganztagsgrundschulen durch Verlagerung der Hortangebote an die Schulen und die Einrichtung von 30 Ganztagsschulen in gebundener Form vorrangig in sozial schwierigen Gebieten vor. Es definiert pädagogische Anforderungen für den gebundenen Ganztagsbetrieb und räumliche Voraussetzungen. Es sollen Synergieeffekte erzielt werden durch die Einbeziehung der Projekte „Computer in die Schulen“, „Grün macht Schule“, „Gesunde Ernährung“ sowie durch die Öffnung der Schule ins Umfeld mit Hilfe von Kooperationen mit Sportvereinen, Bibliothe-ken, Schriftstellern, freie Träger und Musikschulen.
