Ganztagsschulverband e.V.
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Veranstaltungen des Landesverbandes Bremen


Am 12.03.2015 lud der Ganztagsschulverband, Landesverband Bremen, in Verbindung mit der Oberschule Findorff ein zum Thema

"Ganztagsschulentwicklung im Lande Bremen"

     

     

Was wird aus der Ganztagsschule im Lande Bremen?

Das war der Titel einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung des Ganztagsschulverbandes in Zusammenarbeit mit der Oberschule Findorff am 12. März 2015. Für die in der Bremischen Bürgerschaft vertretenen Fraktionen nahmen Sülmez Doğan (Grüne), Mustafa Güngör (SPD), Kristina Vogt (Linke) und Dr. Thomas vom Bruch (CDU) zu dieser Frage Stellung.

Die mit ca. 120 Gästen sehr gut besuchte Abendveranstaltung wurde von dem Journalisten Karl-Henry Lahmann moderiert. Gekommen waren Eltern und Lehrkräfte aus Ganztagsschulen und Schulen, die Ganztagsschule werden wollen, Elternsprecher/-innen, Gewerkschafts- und Beiratsvertreter/-innen.

Die beiden zentralen Fragen lauteten:

  • Was ist für Sie das wichtigste Ziel, das Sie mit der Ganztagsbeschulung verbinden?
  • Durch welche zusätzlichen Maßnahmen wollen Sie es erreichen?

Darüber hinaus wurden folgende Thesen erörtert:

  • Keine Bildungsgerechtigkeit ohne GEMEINSAMEN  UNTERRICHT am Vor- und Nachmittag
  • Keine Bildungsgerechtigkeit ohne Lernbegleitung für Kinder mit beson­deren Bedarfen für den ganzen Tag
  • Keine Bildungsgerechtigkeit ohne Ausweitung der Ganztagsschule bis einschließlich Klasse 10  (Wann kommt die Ausweitung der Finanzierung auf Jahrgang 8?)


Es gab bei allen Befragten durchgängig positive Aussagen zur Ganztagsschule allgemein und zur Notwendigkeit des Ausbaus von Ganztagsschulen im Lande Bremen. Alle nannten als Ziel die Verbesserung von Bildungschancen für alle Kinder und damit für mehr Bildungsgerechtigkeit. Herr Güngör betonte als Ziel den flächendeckenden Ausbau der Ganztagsschule im Grundschulbereich, Frau Vogt legte besonderen Wert auf die Ganztagsschule in gebundener Form. Für Frau Doğan kommen neben gebundenen Formen auch offene Ganztagsschulen in Betracht, und Herr Dr. vom Bruch betonte, dass auch er die gebundene, pädagogisch rhythmisierte Ganztagsschule für die bessere Form hält, legte aber besonderen Wert darauf, dass der Besuch einer Ganztagsschule nicht verpflichtend sein dürfe.

Alle sprachen sich dafür aus, Ganztagsschulen im Primarbereich vorrangig in sozialen Brennpunkten auszubauen.

Bei Fragen aus dem Publikum zur Finanzierung des Ganztagsbereichs für Kinder mit besonderem Förderbedarf wie auch zur Frage der zukünftigen Finanzierung und zum weiteren Ausbau des Ganztagsbereichs in den Oberschulen waren die Antworten weniger konkret und differierten zwischen Regierungsfraktionen (SPD, Die Grünen) und Opposition (CDU, Linke). Leider gab es von keiner Partei eine zustimmende Aussage zur Finanzierung des 8. Jahrgangs in den Oberschulen.

Alle waren sich darin einig, dass pädagogische Mitarbeiterinnen an Ganztagsschulen über gesicherte Arbeitsverhältnisse und tarifliche Entlohnung verfügen sollten. An den Oberschulen in Bremen-Stadt  soll die gegenwärtige Trägerstruktur über die Schulvereine nach Meinung aller Teilnehmer/-innen überwunden werden. Hier wurde das Beispiel Bremerhaven genannt.

Insgesamt wurde aus den Wortmeldungen des Publikums sehr deutlich, dass es weitere dringende Bedarfe beim Ganztagsschulausbau gibt. So wurden anwesende Schul- und Elternvertreter/-innen ermuntert, Anträge zum Aufbau von Ganztagsschulen allgemein und zum Ausbau von Oberschulen in der gebundenen Form bis zum Jahrgang 10 zu stellen und damit den Wunsch nach mehr Ganztagsbeschulung öffentlich zu machen.


Am 13.03.2015 berichtete hierüber der Weser Kurier:


 

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